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26. April 2015 – Anja Ratzke gewinnt Wahl zur Bürgermeisterin
14. April 2015 – BI Freie-Ostsee-Rügen

Bürgermeisterinwahl in Bergen auf Rügen       26.04.2015

Das BÜNDNIS FÜR RÜGEN gratuliert Anja Ratzke zu ihrer Wahl zur Bürgermeisterin der Stadt Bergen auf Rügen. Es ist ein äußerst großer Erfolg, gerade da sie ihn gegen Frau Köster als amtierende wie erfolg- und einflussreiche Kandidiatin errungen hat. Umso höher gilt es das Ergebnis zu schätzen, da Frau Ratzke ihn gegen die starke CDU erringen konnte. Wir als BÜNDNIS FÜR RÜGEN sind froh, mit unserer Unterstützung für Anja Ratzke – als erste politische Gruppierung hatten wir uns klar bekannt – mit zu diesem Erfolg beigetragen zu haben.

„Die Wahl von Anja Ratzke ist ein Meilenstein und zugleich Wendepunkt für Bergen, aber auch für die gesamte Insel Rügen!“ so Torsten Schäfer, Vorsitzender der Wählergemeinschaft. „Nach 2011 hat sich eine Lethargie über die Insel gelegt und diese wurde heute durchbrochen. Das klare Ergebnis ist ein markantes und positives Zeichen für die Demokratie – Veränderung ist möglich! Wir haben genau mit diesem Satz „Zeit für Veränderung“ für Anja Ratzke geworben und genau diese dringend notwendige Veränderung haben die Bergener heute gewählt.“

Das BÜNDNIS FÜR RÜGEN hat Anja Ratzke gratuliert und die weitere Zusammenarbeit angeboten. Frau Ratzke hat zugestimmt und wir freuen uns gemeinsam Bergen und Rügen in den nächsten Jahren verändern und gestalten zu können. Wir wünschen ihr in Ihrer Arbeit viel Kraft und Mut.

Das BÜNDNIS FÜR RÜGEN will an dieser Stelle  aber auch nicht das langjährige Wirken von Andrea Köster vergessen und für ihre Arbeit für Bergen und das Amt Bergen seinen Dank aussprechen. Wir wünschen Frau Köster alles Gute für ihre persönliche Zukunft.

Torsten Schäfer
BÜNDNIS FÜR RÜGEN

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PM der Bürgerinitiative Freie-Ostsee-Rügen  14.04.2015

Die BI Freie-Ostsee-Rügen begrüßt hocherfreut die veränderten Pläne zum Landesentwicklungsprogramm (LEP) mit einer deutlichen Reduzierung der Windeignungsflächen innerhalb der 20km-Zone. Die Flächen sind nicht nur an sich deutlich reduziert worden, sondern rücken vor allem „an den Rand“, d.h. nahe der 20km-Marke. Dort handelt es sich zudem primär um Erweiterungen bereits genehmigter Windparke. Entsprechend sind die Auswirkungen deutlich reduziert.

Die BI Freie-Ostsee-Rügen begrüßt diese Reduzierung ausdrücklich, auch wenn der Argumentation der Schiffsrouten als Grund nicht geglaubt wird: „Die Schifffahrt ist nicht ausschlaggebend, deren Fahrwege wurden schon im 1. Entwurf berücksichtigt!“, so Wolfgang Kannengießer, einer der Sprecher der Bürgerinitiative, „Vielmehr sind nach unseren Informationen die Stromtrassen entscheidend gewesen: Weitere Trassen als die bisher genehmigten, sind nicht möglich.“

Dass die Landesregierung nach harter Positionierung nun davon spricht, schon immer von einer kleineren Endvariante ausgegangen zu sein, wird bei der BI als ´schlechter Stil´ aufgenommen. Wichtiger aber ist, erklärt Torsten Schäfer: „Die bis auf 6km vor Königsstuhl und Hiddensee geplanten Gebiete entfallen bzw. werden deutlich reduziert. Dass ist eine gute Nachricht für Rügens Landschaftsbild und unsere Natur mit ihrem Fisch- und Vogelzug. Tourismus und Fischerei leben davon und wären beeinträchtigt worden. Es standen hier mehr Arbeitsplätze auf dem Spiel, als die zusätzlichen Windparke der Insel zusätzlich gebracht hätten – zumal Rügen nicht einen Cent vom Strom gesehen hätte.“

Gerne würde die Bürgerinitiative „Freie Ostsee Rügen“ den Erfolg sich auf seine Fahnen schreiben, aber so weit ist die BI noch nicht. Nach der Gründung war man derzeit mit weiteren Vertretern wie TZR, Fischern und Anglern im Gespräch. Eine Webseite und ein Flyer waren in Vorbereitung: „Ein Flyer in jedem Hotelzimmer“ so Wolfgang Kannengießer, „hätte schon viel an Information und Gegenwind gebracht!“ Beim nächsten Treffen am Freitag wird man beraten, wie man mit der neuen Entwicklung umgeht: „Noch ist nichts schriftlich in Schwerin“

Im Namen der Bürgerinitiative Freie Ostsee Rügen
Wolfgang Kannengießer  (Tel. 0171-6432793)
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